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Forum 1.1: Offene Bundesrichtertagung Teil 1

Referent: Leonhard Laschet Kleinbundenbach, Rheinland-Pfalz Facharzt für Allgemeinmedizin in eigener Praxis Trainer A / Voltigierlehrer (FN), Lehrgangsleiter, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Pfälzischer Voltigiergruppen (AGPV), Richter, Mitglied Fachausschuß Voltigieren DRV, Veranstalter, C-Team-Cup-Förderkreis
"Offene Bundesrichtertagung Teil 1, Kürgestaltung von der Basis bis zur Spitzengruppe – die Entwicklung der Gestaltungsnote durch die Leistungsklassen" Freitag 5. Februar - Forum 1.1 - 15.30-19.00 Uhr Die Entstehung der Beurteilung und Unterteilung in die einzelnen Aspekte der Kürgestaltung soll anhand der motorischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen durch die Leistungsgruppen vom Turniereinstieg bis zur Spitzengruppe erläutert werden. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei die Forderung nach vielseitigen motorischen Anforderungen gerade bei A- und L-Gruppen sein. Veränderungen, möglicherweise auch Widersprüche, die sich aus den ursprünglichen Entwürfen der Gestaltungsbewertung und die Veränderungen unseres Turniersports durch Regeländerungen – zum Beispiel durch die Aufhebung der Altersgrenzen – entwickelt haben, werden dargelegt. Chancen der Lenkung durch die Beurteilung sollen dabei ebenso diskutiert werden, wie die Verantwortung von uns Richtern für die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Wertigkeit, Bandbreite und „Unschärfe“ dieser Wertnote ist dabei zu berücksichtigen. Neue Strömungen – wie zum Beispiel durch die Aufwertung des Doppelvoltigierens durch Championate und die Rolle der Gestaltung in diesem Bereich – sollen aufgegriffen, analysiert und diskutiert werden. Zielgruppe: Richter, Richteranwärter und interessierte Trainer und Aktive aus demLeistungssport Die erste Hälfte des Themas wird in Form eines Referates mit Videobeispielen in das Thema einführen und die Grundlagen der Kürgestaltung erörtern. In der zweiten Hälfte sollen die Entwicklungen der letzten Jahre angerissen und diskutiert werden. Ein vielschichtiges Thema wie die Kürgestaltung lebt auch von der Vielfalt der Interpretationsmöglichkeiten – sowohl durch die Sportler als auch durch uns Richter. Es werden von den Aktiven immer wieder „Versuchsballons“ gestartet und wieder verworfen, wenn sie nicht die erhofften Bewertungen von uns Richtern erhalten. Das Regelwerk gibt aber immer einen Rahmen vor. Veränderungen daran ermöglichen neue Entwicklungen, begünstigen manchmal aber auch solche, die nicht unbedingt erwünscht sind.
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